Sieben Getränkeautomaten aufgebrochen

Bereits in der Nacht von 23.Dezember auf 24. Dezember 2016 hat ein bis dato unbekannter Täter in einem Sozialraum im Bereich der Kaisermühlenstraße einen Getränkeautomaten aufgebrochen und das darin befindliche Bargeld gestohlen. Im Zuge weiterer Erhebungen stellten Polizisten fest, dass bis 20. Februar 2017 sieben weitere Einbrüche in Getränkeautomaten in Sozialräumen auf dieselbe Art und Weise begangen wurden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 7000,- Euro.
Die Wiener Polizei ersucht über Anordnung der Staatsanwaltschaft um Veröffentlichung der Bilder. Sachdienliche Hinweise zur Identität des Verdächtigen sowie zu seinem Aufenthaltsort (auch vertraulich) werden an die Polizeiinspektion Langobardenstraße, unter der Telefonnummer 01-31310-66358 erbeten.

Start für neues Bürgersolarkraftwerk

Vor fünf Jahren eröffnete Wien Energie eröffnete das erste Bürgersolarkraftwerk beim Kraftwerk Donaustadt. Nun soll es in der Donaustadt ein weiteres geben. Am 24. Mai beginnt der Verkaufsstart für über 1.000 PV-Anteile am Wiener Hafen. Schlag 10:00 Uhr können Wien Energie-Stromkunden 1.076 Anteile über das Serviceportal www.buergerkraftwerke.at erstehen. Jeder Wien Energie-Kunde kann bis zu zehn Paneele für je 950 Euro kaufen. Die jährliche Vergütung beträgt 1,75%. Voraussetzungen sind ein Wohnsitz und eine Bankverbindung in Österreich. Die Eigentümer haben dabei jederzeit die Möglichkeit, das Paneel für den Kaufpreis an Wien Energie zurückzugeben. Auch nach Ende der Laufzeit der Anlage wird die ursprüngliche Investition von Wien Energie an die Beteiligten zurückerstattet.

Mittlerweile gibt es 30 Bürgerkraftwerke, 26 im Solarbereich, vier mit Windrädern. 10.000 Personen haben seither mehr als 35 Millionen Euro investiert. Seit 2012 über 50.000 Megawattstunden grünen Strom erzeugt. Das entspricht dem Stromverbrauch von 550.000 Kühlschränken und der Ersparnis von 17.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Solaranlagen, die dadurch entstanden sind, sind flächenmäßig so groß wie 19 Fußballplätze.

In den nächsten fünf Jahren investiert Wien Energie 460 Millionen Euro in erneuerbare Energielösungen. Bis zum Jahr 2030 wird der städtische Energieversorger den Anteil der Nutzung erneuerbarer Energien auf rund 35-40 Prozent verdoppeln. Derzeit werden 800.000 Personen mit Naturstrom versorgt, im Jahr 2030 werden es 1,5 Millionen Menschen sein.

AK und WK für rasche Realisierung des Lobautunnels

“Ohne Lobautunnel und Stadtstraße wird der Nordosten Wiens zum Problemfall werden”, prophezeite Walter Ruck, Präsident der WK Wien anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit AK-Präsident Rudolf Kaske, die am Montag, den 27. März stattfand. Durch das Bauvorhaben könnten bestehende Betriebsgebiete aufgewertet und potenzielle Betriebsflächen erschlossen werden, so Ruck. “Der Lobautunnel würde die Wirtschaft im 22. Bezirk ordentlich ankurbeln.”

Kritik übten beide an Planungs- und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou , die im Gegensatz zu Bürgermeister Michael Häupl gegen das Vorhaben ist und demnächst Alternativrouten präsentieren will.
“Mir fehlt in den großen Außenbezirken die Aufmerksamkeit der Stadtplanung, die die Innenbezirke sehr wohl genießen”, so Kaske in Richtung Vassilakou.

Derzeit prüft das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) in zweiter Instanz den positiven Umweltverträglichkeitsbescheid (UVP) für den geplanten S1-Abschnitt Süßenbrunn-Schwechat. Von der Entscheidung hängt ab, ob der Lobautunnel gebaut werden darf. Die AK rechnet damit, dass die mündliche Verhandlung im Herbst stattfindet, sollten alle Unterlagen passen.

Zeitgleich zur Pressekonferenz protestierten knapp 20 Aktivisten vor der Arbeiterkammer gegen den Bau des Tunnels. Und auch die Umweltorganisation Virus und die Grüne Fraktion in der Arbeiterkammer AUGE/UG sparten nicht mit Kritik an dem Schulterschluss von Arbeiterkammerpräsident Rudolf Kaske und Walter Ruck. Virus-Sprecher Wolfgang Rehm bezeichnete die Forderung nach einer weiteren Donauquerung in einer Aussendung als “Realitätsverweigerung”. Es solle niemand vortäuschen, dass es gut für den Wirtschaftsstandort wäre, wenn mit “vielen gepumptem Milliarden” eine Donauquerung und Zubringerautobahnen betoniert würden, die beträchtliche Schäden verursachten. Diese Investitionen brächten auch wirtschaftlich nichts, so Rehm.

Schützenhilfe bekamen Wirtaschaftskammer und Arbeiterkammer vom ÖAMTC, Asfinag und der Wiener ÖVP. Diese verteidigten das Projekt in Aussendungen.

Raubüberfall

Zwei junge Männer wurden am Sonntag Opfer eines Raubüberfalls am Heidjöchl. Zwei Unbekannte bedrohten sie mit einem Messer und forderten die Herausgabe von Wertgegenständen. Mit einem Handy und einer Baseballkappe als Beute flüchteten die Täter zu Fuß. Nach den Unbekannten wird derzeit noch gefahndet.

Neunjährige löste Großeinsatz aus

Weil sich die Großmutter mit der Abholung von der Schule Oberdorfstraße verspätete, marschierte ein neunjähriges Mädchen am Donnerstag auf eigene Faust los und verirrte sich.
Damit löste das Mädchen eine große Suchaktion mit dutzenden Beamten und Polizeihubschrauber aus. Denn als die besorgte Großmutter ihre Enkeltochter nicht finden konnte, verständigte sie die Polizei. Die Einsatzkräfte machten sich rund um die Schule und die Wohnadresse des Mädchens auf die Suche, die WienerLinien informierten Bus- und Straßenbahnfahrer.

Gegen 15.00 Uhr traf das Mädchen im Bereich der U2-Station Aspernstraße auf einen Schulfreund und seine Mutter. Gleichzeitig kamen auch Polizisten der Bereitschaftseinheit vorbei und das Mädchen konnte unversehrt ihrer Mutter übergeben werden.
Die Polizei rät Eltern, das Verhalten von Kindern in solchen Situationen genau mit ihnen zu besprechen. Insbesondere der alleinige Heimweg soll geübt werden.